Die Prostituierte
Kalter Regen prasselte gegen das Fenster, aus dem der sanfte Schein einer Kerze in die unerbittliche Dunkelheit schien. Der Wind heulte, brachte die Blätter der Bäume zum flüstern und rüttelte an den altmodischen Fensterläden der weißen Villa, mitten im nordischen Irland.
Kate Stone, jung, gut aussehend und Prostituierte, stand mit einem Glas Whisky in der einen Hand, einer langen Zigarette in der anderen, mit verführerischem Blick am Türrahmen, des riesigen, vom Kamin beleuchteten Wohnzimmers, nur bekleidet mit einem hauchdünnen, fast durchscheinenden Kleid aus roter Seide, welches sich ansehbar an ihre schlanke Gestalt schmiegte und ihr gerademal über ihr wohlgeformtes Gesäß reichte.
Der junge Mann – durchaus attraktiv – der sie aus einem zehn Kilometer entfernten Nachtklub abgeschleppt hatte, trat mit schüchterndem Blick näher an sie heran und sie zog lasziv an ihrer Zigarette, formte den rot geschminkten Mund mit den vollen Lippen zu einem zaghaften oh und hauchte den Rauch aus, der in kringelnden Wölkchen zur Decke aufstieg.
„Danke für den Whisky.“, sagte sie mit verführerisch dunkler Stimme und trat mit einem selbstbewussten Lächeln an ihm vorbei. Markus McCanzy fühlte sich in seinem maßgeschneiderten Anzug eingeengt und die graue Krawatte schien ihm die Luft abzuschnüren. Er räusperte sich, lockerte mit der freien Hand seine Krawatte, trank dann mit einem Zug sein Glas leer und ging rüber zu der edlen Hobbytheke, in der er eine durchaus anschauliche Auswahl an Spirituosen hatte.
„Auch noch einen?“, wollte er mit rauer Stimme wissen, während er sich sein Glas mit Whisky auffüllte.
„Nein danke.“, schnurrte die junge Prostituierte, nippte an ihrem Glas und ließ sich lasziv in einen Sandfarbenen ledernen Sessel sinken. Dabei ließ sie die Beine gespreizt und Markus musste nervös feststellen, dass die junge Frau ihrer niedrigen Klasse angemessen keine Unterwäsche trug.
Wieder kippte er den Whisky hinunter, schenkte sich sofort einen neuen ein, zwang sich den aber langsam zu trinken.
Kate zog erneut an ihrer Zigarette, dabei haftete ihr Blick herausfordernd auf dem jungen Mann, der vor Nervosität schwitzte und versuchte sich zu betrinken, was sicher nicht mehr lange dauern würde.
„Sie haben das noch nie gemacht.“, stellte sie fest. Markus versuchte Vorwurf in ihrer Stimme festzustellen, doch alles was er heraus hörte, war das stille Amüsement, welches sich deutlich in ihren grauen Augen widerspiegelte.
Als er steif den Kopf schüttelte, lächelte sie, zog ein letztes Mal an ihrer Zigarette und drückte sie in einem Aschenbecher aus, der neben ihr auf einem kleinen Beistelltisch stand.
Sie erhob sich und lief langsam, mit gewählten Schritten auf ihn zu, immer noch das Glas mit der Goldfarbenen Flüssigkeit in der schmalen Hand.
Als sie ihn erreichte, drückte sie ihn mit der Hüfte gegen die Theke, nahm im sein Glas ab und stellte beide unachtsam neben die Spirituosen, dann beugte sie sich langsam vor und hauchte ihm einen sanften, versprechenden Kuss auf die Lippen.
Kate konnte die Halsschlagader sehen, die heftig pochte und auch die Atmung des Mannes vor ihr beschleunigte sich, doch sie konnte nicht genau sagen ob es wegen der Erregung war, die sie deutlich an ihrer Hüfte spürte, oder wegen der Nervosität.
Sie warf ihm noch ein vertrautes Lächeln zu, dann ließ sie sich langsam in die Hocke sinken und öffnete mit gekonnten Bewegungen Markus’ Gürtel, dann die Hose und zog sie schließlich bis zu den Kniekehlen runter. Als sie den Mund um seine Männlichkeit schloss, stöhnte Markus auf und ließ sich vollends gegen seine Theke sinken. Er packte den blonden Schopf der jungen Schönheit und zwang sie ihn tiefer zu nehmen, wobei der Alkohol mit Sicherheit nicht unschuldig war.
Kates Selbstbewusstsein verflüchtigte sich in Sekundenschnelle als der Mann die Kontrolle übernahm. Seine Hände lagen zu kräftig an ihrem Kopf und seine Führung war zu bestimmt um sich dagegen in Wehr zu setzen, also kämpfte sie die langsam aufsteigende Panik zurück in die Ecke, wo all ihre anderen Emotionen hinter einer gut geschützten Fassade lagen und ließ sich von ihm führen.
Er bewegte seine Hüfte mit und Kate gab sich mühe nicht zu würgen, als seine Hände schließlich erschlafften, so wie sein Glied und sie einen unangenehmen Geschmack im Mund verspürte.
Elegant richtete sie sich auf, nahm sich ihr Glas Whisky und zwang sich das Sperma mit dem Whisky herunter zu schlucken.
Markus keuchte während dessen, immer noch an die Theke gelehnt. Sein Anzug gab erste Schweißflecke preis und sein Gesicht war rot.
Mit zitternder Hand griff er zum Whisky und kippte ihn sich in die trockene Kehle.
Dann schaute er die Prostituierte an, die weder einem Bordell noch einem Zuhälter angehörte. Durch seine grobe Behandlung war ihr Haar leicht durcheinander. Um es zu glätten fuhr sie sich mit der Hand dadurch, bevor sie fragte: „Haben Sie noch eine Zigarette für mich?“
Er nickte stumm und deutete zu dem edlen Glastisch, der vor dem Sofa stand. Geschmeidig hielt sie darauf zu, doch weit kam sie nicht. Der Alkohol hatte zu wirken begonnen und Markus, der sich nach diesem kleinen Orgasmus nicht mehr beherrschen konnte, ließ seine Hose zurück und stürzte sich auf Kate, die einen überraschten Aufschrei von sich gab und zu Boden ging.
Sie versuchte sich stumm aber verbissen unter ihm hervor zu kämpfen, doch Markus lag mit seinem ganzen Gewicht auf ihr.
Sie roch Schweiß, Alkohol und den Geruch von Sex. Kräftig drückte er sie mit einer Hand zu Boden, mit der anderen versuchte er hastig sein Jackett aufzuknöpfen.
Kate, die überlegte wie sie die Kontrolle zurück erlangen konnte, versuchte sich auf den Rücken zu drehen, was ihr nach einiger schmerzlicher Anstrengung auch gelang.
Die zu Boden gedrückte Frau versuchte den betrunkenen Mann gewissenhaft in die Augen zu schauen und dabei sein Jackett aufzuknöpfen um zu zeigen dass es in Ordnung war, was er tat, in der Hoffnung er würde weniger grob mit ihr umgehen, doch nachdem sie den letzten Knopf geöffnet hatte, riss er sich nur grob das Jackett vom Leib, worauf genauso grob das Hemd folgte.
Mit einer Hand zwang er Kate die Beine zu öffnen, dann drang er schmerzhaft in sie ein. Kate verbiss sich jeden laut. Auch als er sie am Hals packte, dann hoch zerrte und gegen die Wand presste, protestierte sie nicht.
Markus’ Stöhnen wurde lauter, er selbst immer härter und Kate konnte sich nun ein zaghaftes Winseln nicht mehr verkneifen. Verzweiflung packte sie, als sie spürte wie etwas in ihr aufriss und Blut floss, darauf folgte heiße Wut die ihr die Tränen in die Augen trieb.
Sie hätte es wissen müssen. Sie hätte verhindern sollen, dass er so viel Alkohol trank. Sie hätte gleich zur Sache kommen sollen, doch dafür war es nun zu spät.
Doch eins konnte sie immer noch tun. Sich rächen!
Langsam, den Schmerz und das Blut ignorierend, strich sie mit den Fingerspitzen, über seinen muskulösen Bauch, weiter hoch zur Brust. Markus wurde schneller und näherte sich dem Höhepunkt, während Kate ihn zwang das Kinn zu heben und ihr in die Augen zu schauen.
Markus erschrak als er den glühenden Hass in den zuvor noch erotischen grauen Augen sah, dann fühlte er wie seine Krawatte sich enger und enger um seinen Hals zog. Während er kam, schnürte Kate ihm langsam die Luft ab, ein zufriedenes Lächeln auf den rot geschminkten, vollen Lippen.
Markus gab ein letztes, röchelndes Stöhnen von sich, dann erschlaffte er und glitt zu Boden.
Kate stand noch zehn geschlagene Sekunde da wo sie war, dann ging sie mit vorsichtigen Schritten, weil es sonst zu sehr wehtun würde zu dem dahin geschmissenen Jackett, nahm alles Geld welches sie finden konnte und lief, eine Blutspur hinter sich her ziehend den langen Korridor entlang, die Treppe runter durch die Haustür und in die stürmische Nacht.
Frierend stapfte sie den Waldweg entlang, erleichtert dass sie nun weinen konnte.
Es war abgelaufen wie jedes Mal und sie lernte nie dazu. In Gedanken verfluchte sie sich leise, dann entschied sie sich nach England zu gehen, dort wo sie noch nicht gesucht wurde.
Ende
So Leute.
Tut mir leid das ich so lange hab auf mich warten lassen. Danke für eure Kommentare.
Als Entschädigung habe ich eine weitere Kurzgeschichte veröffentlich. Sie ist ziemlich krass.
Urteilt nicht zu hart sondern überlegt erstmal was das bedeuten könnte.
Die Kurzgeschichten muss ich als Artikel reinstellen, weil ich die Seiten noch anders nutzen wollte. Deswegen stelle ich die der Prostituierten noch einmal extra rein
-Linda
Ausschnitt aus dem Leben eines *ganz normalen* Menschen
Das Blut spritzte als Sam das metallene Messer durch den Hals ihres Gegenübers zog. Langsam, damit sie das gurgelnde Geräusch von dem sich in der Lunge ansammelnden Blutes hören konnte.
Der Mann, den sie in einer schon fast perversen Geste umarmte zuckte noch ein paar mal, dann entschwand das Leben aus ihm, so einfach wie ein sanfter Windhauch sich in den Blättern der Bäume verlor.
Sie ließ ihn los und der Mann viel leblos vor ihren Füßen zu Boden. Befriedigt und mit einem Hochgefühl, wischte sie die Klinge an den Klamotten der Leiche sauber, dann klappte sie ihr Messer zu und steckte es zurück in die Tasche ihres ledernen Mantels.
Ihre Stiefel klapperten, als sie die dunkle Gasse entlang schritt um auf die belebte Straße zu kommen.
Ihr kurzes, schwarzes Haar viel ihr strähnig in die Augen. Die Hände in den Taschen vergraben lief sie durch die Masse von Leuten, zurück zu ihrem eigenen schmutzigen Apartment, wo sie sich entspannen konnte.
Das Töten, hatte Sam eine innere Ruhe verschafft, die Gewissheit nicht hilflos zu sein und eine Kontrolle zu besitzen, vor der die meisten Menschen Angst hatten, aber den wirklichen Frieden würde sie erst zu Hause finden. Sam wollte etwas besonderes sein. Sie wollte aus der Gesellschaft herausstechen, den Politikern in den Arsch ficken und auf die Demokratie mit all ihren falschen Moralvorstellungen scheißen.
Und ihr einziger Weg, war zu töten und alles was dazu gehörte, um genau gegen die Gesetze zu verstoßen, die sie so beengten und einschränkten bei jedem Atemzug den sie tat, bei jedem Meter die sie lief, ja schon bei allem was sie kaufte. Deswegen klaute sie, vögelte mit jedem der oder die ihr über den Weg lief, nahm Drogen, schlug Polizisten zusammen und wenn sie bock auf ne Zigarette bekam, zerschlug sie eben den nächst besten Automaten und nahm sich alles mit.
Abhängigkeit war scheiße, doch Abhängigkeit war ein Teufelskreis.
Als Sam die Tür zu ihrem Apartment aufschloss, musste sie von neuem feststellen, dass Morden, Drogen und Zigaretten nicht die einzigen Dinge waren, von denen sie abhängig war.
Melissa, ihre Lebensgefährtin, stand mit geröteten Augen vor ihr, dass braune lockige Haar von ihren eigenen Händen zerzaust. Immer noch schluchzte sie und Sam schloss mit Grabesmiene die Tür.
„Wo zum Teufel warst du diesmal?“, flüsterte Melissa und Tränen rannen ihr über das blasse, eingefallene Gesicht, mit den tiefbraunen Augen. Melissa hatte eine Essstörung und nur aus dem Grund, konnte Sam mit ihr zusammen sein. Hätte sie eine Freundin gehabt, bei der alles perfekt schien, würde diese Freundin vermutlich nicht mehr leben. Sei es aus einem Wutanfall passiert, oder aus schierer Verzweiflung.
„Draußen.“, antwortete Sam knapp. Sie entledigte sich ihres Mantels, zog sich die Stiefel aus und marschierte dann ins Schlafzimmer, wo sie sich auszog und mit verschränkten Armen stehen blieb.
Leise und mit dem Rücken gegen die Wand gepresst, folgte Melissa ihr, dann blieb sie ebenfalls stehen.
„Zieh dich aus und fick mich du mageres Miststück.“, sagte Sam abfällig. „Das ist es doch was du willst.“
Melissa gab keinen Laut von sich, als sie rechts zum vollen Aschenbecher griff und ihn nach Sam schmiss. Sam duckte sich und der Aschenbecher prallte an der Wand ab, wo er dann zu Boden viel und dort zur Ruhe kam. Eine Zeit lang fixierten die zwei kaputten Frauen sich mit purem Hass.
Dann riss Melissa sich die Klamotten von ihrem mageren Körper, packte Sam, stieß sie auf Bett und vögelte sie.
Sam spürte Melissas Knochen schmerzhaft, als die dürre Frau sie immer wieder grob in die Kissen stieß und ihre schmalen Finger brutal aber nicht schmerzhaft in Sams Unterleib eindrangen.
Sie keuchten und schon nach wenigen Minuten war es vorbei. Der Sex hatte Melissas Kraft geraubt und zitternd, obwohl sie nicht gekommen war, sackte sie neben Sam zusammen.
„Das muss aufhören.“, keuchte sie. Ihre Lieder senkten sich flatternd als die Erschöpfung sie übermannte.
„Das sagst du jedes Mal.“, entgegnete Sam leise. Sie war befriedigt. Fürs erste. Jetzt würden sie schlafen, wie immer. Morgen würde sie als erste aufstehen, Frühstück machen und ihre übliche runde durch den Park laufen. Dann würde sie nach Hause kommen und feststellen, dass Melissa nichts gegessen hatte.
Sie würden Sex haben, sich gegenseitig anschreien und dann beide weinend zusammen brechen. Wie jedes Mal. Sam würde abends ihren Rundgang machen und irgendwen töten, während Melissa mit ihrem Psychiater telefonierte und ihm sagte dass sie sterben wolle. Von den Morden würde sie kein Wort verlieren. Wie jedes Mal. Dann würde Sam nach Hause gehen, Melissa weinend vorfinden und der Ablauf von dem heutigen Abend würde sich wiederholen. Wie jedes Mal.
Und beide würden mit dem Gewissen einschlafen, dass Melissa entweder eines Tages sterben würde, oder Sam in den Knast wanderte.
Doch solange sie sich beide hatten, würde keiner von ihnen sterben.
The End
Ich schreibe gerade an meinem ersten Roman. Um ein bisschen Werbung zu machen, für die hoffendlich kommende Veröffentlichung, schreibe ich Kurzgeschichten die ich hier zum Kommentieren reinstelle.
Die Kurzgeschichten könnt ihr auf der Seite Kurzgeschichten finden, aber hier Kommentieren.
-Linda
Oxanas Tochter ist jetzt in London. Als sie Dezember 2008 weggelaufen ist, wusste Oxana nicht einmal ob sie noch lebt. Aber jetzt ist wieder Licht am Horizont.
-Linda
Hi
Ich weiß nicht ob ihr schon etwas über Oxana Kalemi gehört habt. Aber wenn ja, dann wisst ihr ja was sie durchstehen musste. Ich wollte hier eine Seite nur für sie starten, damit jeder seine Meinung dazu äußern kann und Ideen (falls ihr welche habt) mitteilen könnt, wie man ihr helfen kann.
-Linda
Arnold Schwarzenegger, früherer Schauspieler und Bodybilder, jetzt Gouverneur von Kalifornien, hat sich unbegreiflicher weise das Recht genommen (was er als Gouverneur ja auch hat) um das Heiratsrecht der Homosexuellen in Kalifornien außer Kraft zusetzten.
Obwohl wir im 21 Jahrhundert leben!!!
Schon immer, auch wenn es sich mittlerweile ein wenig gelegt hat, werden Schwule wie auch Lesben oft blöd von der Seite angeschaut oder nicht akzeptiert in unserer Gesellschaft.
Die meisten Männer bewerten die Beziehung zweier Frauen immer über und machen hirnlose und Frauen feindliche Witze, und die Frauen sind auch keinen Deut besser. Ob es sich nun um Schwule oder Lesben handelt ist egal. Nur wenig Jugendliche die sich als solche identifizieren und damit selbstbewusst und offen umgehen, kommen da heile wieder heraus. Da kommen Schimpfwörter wie: „Du scheiß Lesbe“, oder, „Schwuchtel“, auf, einfach weil viele Heterosexuelle es nicht kennen und somit auch nicht wissen wie sie selbst damit umzugehen haben.
Generell werden Lesben und Schwule oft wie Abschaum behandelt. Um noch mal zu betonen, es hat sich wirklich gebessert und nicht mehr allzu viele denken so, aber trotzdem läuft es nicht so das man es als *Akzeptieren* und *Respektieren* in jeder Hinsicht bezeichnen kann.
Was man an Arnold Schwarzenegger noch mal extrem sieht. Da kommt bei mir die tolle *Warum?* Frage auf.
Warum ist es immer noch so? Die Amerikanische Serie The L Word, eine absolute Lesbenserie hat noch mal verdeutlicht dass das ganz normale Beziehungen sind die Frauen und Männer untereinander führen. Im Gunde ist es nichts anderes als die Beziehung zwischen Frau und Mann. Die ganzen Sexsachen werden so überbewertet und in den Dreck gezogen das es mich persönlich ganz schön ankotzt.
Was bitte schön ist daran so falsch?
Einfach weil die meisten verklemmt sind und auch genauso aufgewachsen sind, und weil es so viele Egoisten unter uns gibt, die Sachen, die sie nicht kennen abwerten, passieren so Sachen wie in Kalifornien.
Man muss es ja selbst nicht machen, man soll es einfach nur akzeptieren. Immerhin leben wir im 21 Jahrhundert und mittlerweile sollten wir ALLE so weit sein auch Homosexuelle anzuerkennen.
Man könnte das ganze Thema noch vertiefen und auf die Pornoindustrie zurückgreifen die nichts anderes machen als die Beziehung zwischen zwei Frauen oder zwei Männern absolut nur auf den Sex beziehen. Und das dann noch so übertrieben.
Jedenfalls finde ich sollten wir alle damit anfangen uns selbst zu fragen was wir wirklich dagegen haben und ob wir es wirklich abstoßend finden.
Wenn man sich die Politik und das Leben allgemein mal genau anschaut, wird einem auffallen, wie viel doch eigentlich falsch läuft.
Allein schon die Werbung übermittelt uns eine Lüge, nach der wir Tagtäglich leben und jedes Mal enttäuscht werden. „Deutschland ist ein freies Land, du bist Deutschland.“
Was, frage ich mich, bedeutet für die Politik und die Demokratie, Freiheit? Etwas wie Freiheit in maßen, wie schon in dem Film „The Dutchess“ angedeutet wurde?
Da kann ich Keira Knightley nur Recht geben, als sie im Film sagte: „Die Definition von Freiheit kennt keine Einschränkungen.“
Doch leider scheint unsere Gesetzgebung dass nicht so zu sehen. Es folgen Gesetze um Gesetze, die ja auch in gewisser weise einen Sinn ergeben, uns aber in unserem tun vollkommen einschränken. Von unserer Regierung wird gesagt, wenn es die Gesetze nicht gäbe, würden wir Menschen uns gegenseitig an die Gurgel springen und wir würden in einer Anarchie leben. Meiner Meinung nach lebe ich lieber in einer Anarchie als in einer falschen Demokratie. Die Aggression der Menschen, kommt im Grunde doch durch die Einschränkung der Politik, die uns langsam in den Wahnsinn treibt oder zu Robotern macht. Alle sind darauf fixiert einen guten Job zu machen, viel Geld zu verdienen, wie einen hohen Rang in der Gesellschaft zu bekommen und dabei werden wir von Tag zu Tag egoistischer.
Auf die wesentlichen Sachen wird nicht mehr geschaut. Schalke 04 geht pleite? Kein Problem. Schieben die Gelsenkirchener Stadtwerke die 100% der Stadt ausmachen, ihnen mal eben 20 Mio. Euro in den Arsch. Wenn sie so viel Geld im Überfluss besitzen, wieso investieren sie das Geld nicht in Krankenhäuser, Kinderheime, Hilfsorganisationen, Schulen, Armenhäuser oder Mutterkindeinrichtungen? Weil der Profit stimmen muss. Nur weil der Schalkeverein mit Gelsenkirchen einen Vertrag vereinbart hat, haben sie das Geld bekommen und die Bürger mussten blechen, weil im Grunde ist das gesamte Geld dass Einkommen der Steuern.
Das nennt der Staat Demokratie? Dürfen wir als durchschnittliche Bürger entscheiden, für was unsere Steuern ausgegeben werden? Nein! Die Leute, die hart arbeiten, reißen sich den Arsch auf um genug Geld zu verdienen und müssen dann in etwa die Hälfte ihres Einkommen den Staat überlassen. Unsere Demokratie hat viel zu viel Ähnlichkeit mit einer Monarchie. Wir bezahlen Steuern und bekommen dafür Schutz vor Arbeitslosigkeit, Krankenversicherung etc.
Aber das zynische an der Sache ist, wir bezahlen es trotzdem. Nicht der Staat bezahlt es, nein, es ist unser eigenes Geld das wir wiederbekommen. Und okay, es werden Straßen gebaut, für den Import/Export gesorgt, aber dennoch sollten wir ein Recht darauf haben, demokratisch mitzubestimmen, für was unser Geld ausgegeben wirt.
Wenn du getauft bist, bist du verpflichtet deine Monatlichen Kirchensteuern zu bezahlen. Wenn du Lesbisch oder Schwul bist, getauft und jeden Monat deine Steuern zahlst, darfst du nicht mal kirchlich heiraten und bist von der Kirche ausgesehen, Abschaum das in der Hölle landet.
Die sozialen Brennpunkte in Deutschland werden schamlos ausgenutzt. Dokumentationen über eine Familie mit sechs Kindern, die nicht genug Geld haben um sich vernünftig zu ernähren, die aber genug Geld haben für Alkohol und Markenkleidung, werden tagtäglich im Fernsehen gezeigt. Rauf und runter wird dieser Müll abgespielt und die Leute ziehen es sich sogar rein.
Natürlich verstecken sich die Eltern dieser Familien hinter ihrem Suff und die Kinder sind nur darauf fixiert mitzuziehen, um keine Ausgestoßenen zu sein. Deutschland ist ein Schubladendenkendes Land, und wenn jemand auftaucht der nicht so denkt, wird entwürdigt.
Uns wird gesagt was richtig und was falsch ist. Das freie Denken ist schon lange untergegangen. Wieso es sich auch so kompliziert machen? Es wird doch alles vom Staat vorgegeben. Warum ein eigenes uns selbständiges Leben führen wenn einem doch alles auf dem silbernen Tablett geliefert wird? Wieso sich eigene Moralvorstellungen aufbauen, wenn der Staat sie doch vorgibt? Und wenn dann die Jugendlichen ankommen und genau dass tun, nämlich rebellieren und sagen: Ich scheiß drauf was der Staat mir sagt. Ich will mit 16 rauchen, ich rauche mit 16.“ Dann wird direkt von den Erwachsenen gesagt: „Die Jugend von heute.“ Erwachsene sollten sich mal an ihre eigene Nasen fassen und aufhören vor dreijährigen Kindern zu rauchen oder Alkohol zu trinken.
Wenn wir nicht langsam anfangen für unsere Rechte einzugestehen und nachzufragen warum etwas ist wie es ist, werden wir nie ein Leben in Freiheit genießen können. Natürlich fällt die Definition von Freiheit für jeden anders aus, aber jeder sollte die Chance haben seine Definition auszuleben, wenn das nicht heiß andere damit zu verletzten. Wir sind die intelligentesten Lebewesen auf dieser Welt und schaffen es trotzdem nicht in Frieden zu leben. Das ist wirklich traurig.
Hi
Ich bin Linda und das ist mein Blog. Ich wollte einen starten weil ich für die Medien und Pressefreiheit bin und ich finde, dass jeder eine Chance haben soll, seine Meinung frei zu äußern. Deswegen werde ich in laufe der Zeit über einige Themen schreiben und mich über jeden Kommentar freuen.
Natürlich geht es hier nicht nur um Gott und die Welt.
Ich bin Schriftstellerin und möchte hier die Gelegenheit nutzen, einige meiner Kurzgeschichten reinzustellen, in der Hoffnung dass sie kommentiert werden.
-Linda
Letzte Kommentare